Jobs in der Stadt Zürich - Dein nächster Arbeitsort

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Jobs in der Stadt Zürich und in Genf sind weltweit bekannt aus den verschiedensten Gründen. In der Deutschschweiz sind Jobs in der Stadt Zürich dafür bekannt die höchsten Saläre anzubieten. Das ist aber nicht nur der einzige Vorteile. Klicken Sie hier um zu interessanten Stellen zu geraten.

Jobs in der Stadt Zürich

Wenn Sie in Zürich arbeiten, nehmen Sie an einer der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften weltweit und an einer der stärksten regionalen Volkswirtschaften der Schweiz teil. Die Schweiz ist ein sehr wohlhabendes Land, das sich nach der Finanzkrise 2008/2009 gut erholt hat und sich in der Krise der Eurozone behauptet. Im Jahr 2012 wuchs das Schweizer BIP zwar nur um 1 %, aber die aktuellen Prognosen sagen für die Zukunft eine wirtschaftliche Erholung voraus.

Die Arbeitslosenquote bleibt jedoch mit 2,9 % oder weniger im Jahr 2012 recht niedrig. Anfang 2013 stieg sie leicht an, scheint sich aber inzwischen um die 3-Prozent-Marke stabilisiert zu haben.

Eine dienstleistungsorientierte Wirtschaft

Die Kanton Zürich wird oft als der wirtschaftliche Wachstumsmotor der Schweiz bezeichnet. Dieses Wachstum ist stark dienstleistungsorientiert. Heute arbeiten nur noch wenige der hoch qualifizierten Arbeitskräfte im verarbeitenden Gewerbe Zürichs, geschweige denn in der Landwirtschaft. Im Kanton arbeiten rund 80 % aller Beschäftigten im Dienstleistungssektor. In der Stadt selbst liegt dieser Anteil sogar bei 90%. Das wichtigste Beschäftigungsfeld für Zürcherinnen und Zürcher ist natürlich das Finanzwesen.

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Der Zürcher Finanzsektor wird oft als Synonym für die Professionalität, den Wohlstand und die Diskretion der Schweizer Banken im Allgemeinen angesehen. In der Tat gehört Zürich zu den 10 wichtigsten Finanzmärkten der Welt, vergleichbar mit der New Yorker Wall Street oder der City of London. Neben der Schweizer Börse finden sich in der Stadt so bekannte Namen aus dem Finanz- und Versicherungswesen wie UBS, Crédit Suisse, Swiss Life, Swiss Re, die Zurich Insurance Group und AXA Winterthur.

Jobs in der Stadt Zürich, welche nicht zum Finanzwesen gehören

Auch wenn Sie nicht vorhaben, in den Zürcher Banken und Versicherungen zu arbeiten, bieten die Stadt und der Kanton viele potenzielle Arbeitgeber für hochqualifizierte Expatriates. Es existiert nämlich eine Vielzahl an Jobs in der Stadt Zürich, welche nicht zum Finanzwesen gehören. Das Zürcher Amt für Wirtschaft und Arbeit ist bemüht, andere Branchen in der Region zu stärken. Der Finanzsektor wird zwar wichtig bleiben, könnte aber im globalen Vergleich an Bedeutung verlieren. Umso grösser ist das Interesse an anderen Bereichen, die Arbeitsmöglichkeiten in Zürich bieten: Tourismus, Gesundheits- und Biowissenschaften, Luft- und Raumfahrtunternehmen und die Kreativwirtschaft ziehen immer mehr Menschen an, die in Zürich arbeiten wollen.

Quelle: metropolitanraum-zuerich.ch

Potenzielle Wachstumsbranchen wie Medizintechnik, Mikro- und Nanotechnologie sowie IT/CT profitieren von der Präsenz mehrerer renommierter Hochschulen in der Greater Zurich Area. Forschung und Entwicklung sowie Business Intelligence profitieren von den Absolventen der Universität Zürich, der ETH Zürich oder der Universität St. Gallen. Der MBA-Student von heute oder der frischgebackene Doktor kann der Unternehmer von morgen werden, der im Zürcher Technologiepark oder in den Entwicklungslabors von Google arbeitet.

Neben Google haben auch zahlreiche andere multinationale Unternehmen ihren Schweizer oder sogar europäischen Hauptsitz in der Region Zürich. So können Sie auch einen Job in der Fahrzeugtechnik (BMW, Fiat, Ford, Renault, Volvo), in der Chemie und Pharmazie (Bayer, Pfizer) oder in der Unternehmensberatung (PWC) finden.

Ratschläge für Arbeitssuchende in Zürich

Führungskräfte, die in Zürich arbeiten möchten, werden oft über Headhunter oder internationale Personalvermittlungsagenturen angeworben. Als gut qualifizierter Expat unterhalb der oberen Führungsebene werden Sie jedoch wahrscheinlich den Großteil der Arbeit selbst erledigen müssen. Wenn Sie sich vorstellen können, für einen Global Player zu arbeiten, sollten Sie sich zunächst direkt auf den Websites der Unternehmen umsehen. Unternehmen dieser Größe schreiben in der Regel alle freien Stellen online aus und haben ein standardisiertes Einstellungsverfahren.

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Für Networking-Zwecke sind die zahlreichen Auslandshandelskammern in Zürich eine gute Anlaufstelle. Österreich, China, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, die Niederlande, das Vereinigte Königreich und die USA gehören zu den wichtigsten Handelspartnern der Schweiz. Staatsangehörige dieser Länder oder Personen mit Berufserfahrung in diesen Märkten haben daher gute Chancen, in Zürich zu arbeiten. Zu guter Letzt finden Sie unten einige Jobsuchmaschinen, die Expats, die von einer Arbeit in Zürich träumen, ausprobieren sollten.

Soziale Sicherheit für Expats in Zürich

Expats, die in Zürich leben, genießen die Vorteile, sind aber auch mit den gelegentlichen Nachteilen des Schweizer Sozialversicherungssystems konfrontiert. Letztere sind meist mit bürokratischem Aufwand, auszufüllenden Formularen und Terminen bei lokalen Ämtern verbunden. Positiv ist, dass die Sozialversicherung die Lebensqualität von Expatriates in der Schweiz verbessert.

Der Abschluss einer Krankenversicherung ist für alle Expatriates in der Schweiz obligatorisch. Das schweizerische Gesundheitssystem verfügt über ausgezeichnete Qualitätsstandards, die jedoch ohne Krankenversicherung nicht genutzt werden können. Um mehr über die Krankenversicherung in der Schweiz zu erfahren, lesen Sie unseren Artikel über die Gesundheitsversorgung in Zürich.

Die "drei Säulen" des Schweizer Sozialversicherungssystems      
Der wichtigste Teil der sozialen Sicherheit in der Schweiz ist die nationale Rentenversicherung. Sie umfasst Altersrenten (AHV), Hinterbliebenenrenten und Invalidenversicherung und wird auf drei verschiedene Arten finanziert. Diese werden oft als die "drei Säulen der sozialen Sicherheit" bezeichnet.

Erstens zahlen alle Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Selbstständigen einen monatlichen Beitrag in die Rentenkasse des Staates ein. Zweitens ist jeder, der mehr als 20.520 CHF pro Jahr verdient (wie die meisten Schweizer Arbeitnehmer), automatisch Teil einer beruflichen Vorsorge/Pensionskasse. Die "dritte Säule" bezieht sich auf die privaten Pensionskassen. Der Abschluss einer privaten Pensionskasse ist rein freiwillig, obwohl die verfügbaren Pensionskassen nach Schweizer Recht geregelt sind.

Soziale Sicherheit für Expatriates in der Schweiz: Die "erste Säule"

Wenn Sie dem nationalen Rentensystem Ihres Heimatlandes angehören, können Ihre Beiträge zur schweizerischen Sozialversicherung (AHV) dazu beitragen, Ihre Altersbezüge in Ihrem Heimatland zu erhöhen, oder Sie haben Anspruch auf eine Schweizer Rente im Ausland, sobald Sie in Rente gehen.

Dies hängt jedoch davon ab, ob Ihr Herkunftsland ein bilaterales Sozialversicherungsabkommen mit der Schweiz abgeschlossen hat oder nicht. Solche Abkommen gibt es zwischen der Schweiz und allen EU-/EFTA-Staaten sowie Australien, Bosnien und Herzegowina, Chile, Indien, Israel, Japan, Kanada, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, den Philippinen, San Marino, Serbien, der Türkei und den USA.

Staatsangehörige anderer Länder können eine teilweise Rückerstattung ihrer Sozialversicherungsbeiträge erhalten, wenn sie die Schweiz verlassen. Das Bundesamt für Sozialversicherung oder die SVA Zürich beantworten alle diesbezüglichen Fragen.

Berufliche Vorsorge und private Renten

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Für einige Expats bleibt das Geld, das sie in die betriebliche Altersvorsorge eingezahlt haben, bis fünf Jahre vor dem regulären Rentenalter auf einem Schweizer Konto. Erst dann können sie auf das Geld zugreifen und es z.B. in ihre eigene Pensionskasse in der Heimat überweisen.

Diese Regelung gilt allerdings nur für Expatriates aus EU/EFTA-Staaten, die in ihrem Heimatland versichert bleiben. Andere Ausländerinnen und Ausländer können sich das Geld von der beruflichen Vorsorge zurückholen, wenn sie nach Hause gehen. Bei Fragen zur "Zweiten Säule" wenden Sie sich bitte an die Zentralstelle des Sicherheitsfonds BVG.

Wenn Sie in Ihrem Heimatland eine private Vorsorge betreiben oder in der Schweiz eine solche gründen wollen, wenden Sie sich direkt an die Bank oder Versicherung Ihrer Wahl. Dort wird man Ihnen sagen können, ob und wie sich häufige Umzüge in der ganzen Welt auf Ihre Teilnahme an einer solchen privaten Vorsorge auswirken können.

Leistungen für Expat-Familien

Expat-Frauen, die in Zürich arbeiten - sowohl weibliche Angestellte als auch selbständig erwerbstätige Frauen - haben Anspruch auf bezahlten Mutterschaftsurlaub. Jede Frau, die vor der Geburt mindestens drei Monate gearbeitet und mindestens neun Monate lang Versicherungsbeiträge gezahlt hat, kommt in den Genuss bestimmter finanzieller Leistungen. Außerdem dürfen schwangere Frauen nicht entlassen werden, es sei denn, sie befinden sich noch in der Probezeit ihres Arbeitsvertrags.

Bis zu 14 Wochen nach der Entbindung erhalten sie 80 % ihres früheren Einkommens (bis zu 196 CHF pro Tag). Wenn eine Mutter danach wieder arbeiten will, müssen sie und ihr Partner jedoch selbst für die Kinderbetreuung sorgen. In der Schweiz gibt es keinen Vaterschaftsurlaub.

Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Schweiz - auch Expatriates - haben Anspruch auf Familienzulagen für ihre Kinder. Seit 2013 gilt dies auch für selbständig erwerbende Eltern. Im Kanton Zürich erhalten Sie in der Regel zwischen 200 und 250 CHF pro Kind pro Monat. Bitte erkundigen Sie sich bei der SVA Zürich, wie Sie die Familienzulagen beantragen können.

Sie bekommen, wofür Sie arbeiten

Die meisten Beschäftigten in Zürich haben recht gute Arbeitsbedingungen. In der Schweiz gibt es keinen nationalen Mindestlohn, obwohl die Löhne in einigen Arbeitsbereichen durch Gesamtarbeitsverträge (GAV) geregelt sind. Dennoch hat die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung ein höheres Gehalt als in anderen europäischen Ländern.

Im Jahr 2014 lag der durchschnittliche Bruttolohn in der Schweiz bei 6'160 CHF pro Monat. In der Zürcher Finanzbranche dürften die Gehälter noch höher sein. Die hohen Gehälter sind jedoch auf die hohen Lebenshaltungskosten zurückzuführen, und Zürich ist eine der teuersten Regionen im ganzen Land. Wenn Ihr Gehalt verhandelbar ist, sollten Sie dies in Betracht ziehen. Wenn Sie wissen wollen, was Schweizerinnen und Schweizer in ähnlichen Berufen verdienen, werfen Sie einen Blick auf diesen Gehaltsrechner des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (nur auf Französisch, Deutsch und Italienisch verfügbar).

Von Ihrem Bruttolohn werden etwa 10 % direkt für die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Das restliche Einkommen müssen Sie versteuern. Ihr tatsächlicher Steuersatz wird zwar unterschiedlich sein, aber als Faustregel können Sie davon ausgehen, dass mindestens 10 % Ihres Gehalts an das Schweizer Finanzamt gehen werden. Die restliche Summe ist Ihr monatliches Haushaltsbudget für Lebenshaltungskosten wie Krankenversicherung, Arztkosten, Miete, Transport, Lebensmittel usw.

Arbeitszeiten und Jahresurlaub

Die gesetzlich festgelegte Höchstarbeitszeit pro Woche variiert leicht je nach Beschäftigungsbereich. Für die meisten Arbeitnehmer liegt sie jedoch bei 45 Stunden. Im Jahr 2014 arbeiteten die Beschäftigten in der Schweiz durchschnittlich 41,7 Stunden pro Woche, so dass Verträge mit 42 oder 42,5 Stunden pro Woche üblich sind.

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Was den bezahlten Urlaub anbelangt, so haben Sie Anspruch auf 20 Tage Urlaub pro Jahr. Die Schweizerinnen und Schweizer werden ihrem Ruf als äußerst fleißiges Volk durchaus gerecht. Im Jahr 2012 organisierten die Schweizer Gewerkschaften ein Referendum zur Erhöhung des Mindestjahresurlaubs auf sechs Wochen - der Vorschlag scheiterte spektakulär. Wenn Sie also in Zürich anfangen zu arbeiten, wird Ihr Vertrag wahrscheinlich vier Wochen bezahlten Urlaub pro Jahr vorsehen.

In Arbeitsbereichen, die durch einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) abgedeckt sind, erhalten ältere Arbeitnehmer oder solche, die schon sehr lange in demselben Unternehmen arbeiten, oft fünf Tage mehr. Zusätzlich zu Ihrem regulären Urlaub können Sie alle nationalen und regionalen Feiertage frei nehmen, sofern diese nicht ohnehin auf ein Wochenende fallen. Im Kanton Zürich sind dies bis zu neun zusätzliche bezahlte Feiertage pro Jahr.

Arbeitslos: Was nun?

Wenn Sie auf der Suche nach Jobs in der Stadt Zürich sind, wird Ihnen dieser Abschnitt weiterhelfen. Sollten Sie während Ihrer Zeit als Expat in Zürich entlassen werden, haben Sie möglicherweise Anspruch auf Arbeitslosengeld. Jeder, der in den letzten zwei Jahren mindestens zwölf Monate lang Sozialversicherungsbeiträge bezahlt hat, erhält unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Leistungen. Unter anderem dürfen Sie nicht grundlos gekündigt haben und Sie müssen nachweisen, dass Sie aktiv nach Arbeit suchen.

Wenn Sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, erhalten Sie 70-80 % Ihres Einkommens für mindestens acht Monate. Die genaue Höhe sowie die Dauer dieser Leistungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, z. B. von Ihrer familiären Situation und der Dauer Ihrer bisherigen Beschäftigung. Sollten Sie nach Ihrem Umzug nach Zürich arbeitslos werden, wenden Sie sich bitte so schnell wie möglich an das örtliche RAV (regionales Arbeitsvermittlungszentrum).

Bedeutet Arbeitslosigkeit, dass Sie Ihre Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung verlieren? Nicht unbedingt. Wenn die Verlängerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis ansteht, während Sie sich zwischen zwei Arbeitsstellen befinden, kann dies zu einem Problem werden. In diesem Fall haben Sie keinen Rechtsanspruch auf eine Verlängerung der Erlaubnis.

Solange Sie jedoch die gesetzlichen Voraussetzungen für den Bezug von Arbeitslosengeld erfüllen oder nachweisen können, dass Sie über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, wird Ihre Bewilligung wahrscheinlich um ein weiteres Jahr verlängert. Setzen Sie sich rechtzeitig mit dem Migrationsamt Zürich in Verbindung und besprechen Sie Ihren Fall, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

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